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5 nachgewiesene Vorteile der Familien-Mahlzeit

5 nachgewiesene Vorteile der Familien-Mahlzeit

Es geht nicht nur darum, was wir unseren Kindern in den #ErstenTausendTagen an #Babynahrung geben, auch das Erlebnis des Essens selbst spielt eine große Rolle. Lest hier, warum ich mich dafür einsetze, dass Familien mehr gemeinsame Zeit am Tisch verbringen. @Florian: Was sollen wir heute Abend kochen:)

Als ich aufwuchs, aßen wir, wie viele von Euch, gemeinsam am Tisch. Ich weiß, wie klischeehaft das klingt, aber aus irgendeinem Grund schien das Leben damals einfacher zu sein. Als ich ein Kind war, gab es auch nur neun Fernsehkanäle, kein Internet, und es gab keinen auf der Kurzwahltaste eingespeicherten 'Lieferservice' ... hatten wir überhaupt eine Kurzwahl?

Die Zeiten haben sich geändert, aber ein Familienessen sollte nicht zu den Opfern unseres geschäftigen, modernen Lebens gehören. Es gibt viele Studien, die zeigen, dass die gemeinsam am Tisch verbrachte Zeit so viele Vorteile nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns hat. Denkt mal darüber nach: Wenn wir uns hinsetzen, entspannen wir uns. Und wenn wir uns entspannen, reden wir miteinander, wir nehmen uns die Zeit, einander zuzuhören, wir lachen gemeinsam. Wir genießen einfach die Zeit miteinander... und wir schaffen Erinnerungen!

Schalten wir also die Tablets aus und setzen uns um den Tisch!

Ok, mir ist klar, wie altmodisch und mütterlich das klingen
muss, aber die Essenszeit in der Familie hat wirklich eine
Menge Vorteile. Für Babies ist diese Zeit besonders wichtig
während der Phase, in der sie von der Muttermilch entwöhnt
werden und zu essen anfangen:


1. Babys lernen durch Zuschauen und Nachmachen. Die Kleinen schauen uns bei allem zu, was wir tun, und sie können uns auf schon von klein auf nachahmen. Sie wollen das tun, was wir tun, weil sie wissen, dass dies mit einem Lächeln, einer Umarmung oder einem Lob belohnt wird.

Das gilt auch für die Essenszeit. Wenn sie uns am Tisch essen sehen, wollen sie das auch. Wenn sie sehen, wie wir den Geschmack von Spinat genießen, werden sie ihn lieben - oder lernen, ihn zu lieben. Wenn sie sehen, dass Ihr frische Kräuter auf Eure Teller legt, werden sie auch frische Kräuter auf ihrem Essen haben wollen.

Kinder werden neue Lebensmittel lieben lernen, wenn sie sehen, wie Ihr esst und genießt. Versucht also, mit gutem Beispiel voranzugehen und gemeinsam essen.


2. Babys feiern, wenn sie neue Dinge tun. Beim Heranwachsen geht es darum, die Welt um sich herum zu entdecken. Ein großer Teil davon ist das Essen: Was man isst und wie man es isst. Wenn Ihr jeden Abend etwas anderes esst - Thai oder Indisch oder Pasta und Salat - warum sollten unsere Kleinen dann nicht protestieren, wenn sie jeden Abend den gleichen Brei bekommen? Da sie uns gerne imitieren und neue Dinge ausprobieren, könnt Ihr das von Eurer Mahlzeit mit ihnen teilen, das sie schon essen können - für eine kleine Geschmacks- und Textur-Erkundung sozusagen.


3. Wir können ihnen beibringen, WIE man isst. Wenn sie Neues für sich entdecken, ist es wichtig ihnen beizubringen, wie man es ist. Das macht den Kleinen viel Spaß. Übt doch gemeinsam, wie man langsam isst, wie man das Essen vollständig kaut, wie man sicherstellt, dass die Babies schlucken, bevor sie den nächsten Löffel voll nehmen. Und vergesst nicht den Löffel, die Gabel und sogar das “Anstoßen" mit einer Baby-Schnabeltasse - ein absolutes Muss für Olivia, bevor sie mit dem Essen beginnt. 😊


4. Erweitert das Wissen und ihren Wortschatz rund ums
Essen. Kinder lieben es zu lernen und sind super neugierig, also macht eine Fragestunde zum Essen! Achtet bei den gemeinsamen Mahlzeiten darauf, über das zu sprechen, was auf den Tisch kommt. Stellt Fragen über das Essen und seine Zubereitung. Zum Beispiel: "Wie schmeckt Dir der Brokkoli heute Abend?", "Heute Abend essen wir gedünsteten Brokkoli mit Quinoa und Avocado. Welche ist die Avocado?"

Es gibt eine Studie der Harvard-Universität zu diesem Thema. Sie zeigt, dass dass Familien, die gemeinsam essen, Wortschatz und Kenntnisse ihrer Kinder
verbessern.

5. Babys essen dasselbe Essen wie wir. Die meisten von uns kennen die "Picky-eater"-Phase. Plötzlich wird unser mutiger kleiner Geschmacksforscher zu einem mürrischen Verweigerer, der sehr entschieden ist darin, was er essen und noch viel wichtiger - was er nicht essen will. Eine der besten Möglichkeiten, diese Phase zu umgehen, besteht darin, das gleiche Essen für die ganze Familie zuzubereiten.

Hier kommen alle oben genannten zusammen. Wenn möglich, versucht Mahlzeiten zuzubereiten, die alle glücklich machen. Das wird es den Kleineren am Tisch leicht machen, Euch zu kopieren, neue Dinge auszuprobieren, verschiedene Arten des Essens zu lernen und das Wissen zu erweitern.

Natürlich muss man sich ein bisschen anpassen, aber das ist nicht so schwierig, wie es scheint. Babys können so ziemlich alles essen, man muss sich nur überlegen, wie man es zubereitet. Aromatisiert zum Beispiel Lebensmittel mit milden Kräutern und Gewürzen und lasst Salz und/oder Zucker weg. Dadurch wird es wahrscheinlich auch für uns Erwachsene gesünder. Wenn die Großen darüber hinaus etwas haben wollen, stellt es einfach auf den Tisch, damit jeder sich nehmen kann.

Je eher Ihr Essen mit Euren Babies teilt, desto eher werden sie so essen wie ihr!

Jetzt also die Tipps nehmen und einfach loslegen? Wenn es bei Euch auch so wuselig ist wie bei uns, dann ist es nicht immer leicht, die gemeinsame Mahlzeit in den Tagesablauf einzubauen. Aber es gibt ein paar Tricks:

Erstens, Essenszeit bedeutet nicht unbedingt Abendessen - jede gemeinsame Mahlzeit funktioniert! Wählt einfach die Zeiten während der Woche, die für Euch als Familie am besten passen. Und zweitens muss das Abendessen nicht unbedingt ein 5-Gänge-Menü sein - wir sind alle sehr busy. Es ist in Ordnung,
gefrorenes Gemüse zu verwenden oder ein Glas Suppe oder Nudelsauce zu öffnen. Wir alle brauchen ein wenig Unterstützung... lest halt einfach vorher das Etikett und sucht etwas Gutes aus.